Herz und Sinn auf Gott hin ausrichten in Lob, Dank und Bitte. Aber auch in der Betrachtung der Heilstaten Gottes in der Schöpfung, in der Geschichte der Menschen, in der unserer Gemeinschaft und in unserer persönlichen Geschichte.
Das geschieht ganz konkret beim Stundengebet. Immer wieder aber erheben wir das Herz zu Gott im stillen Verweilen bei und vor ihm, in den zwei Stunden des Inneren Gebetes.
Diese Stunden, eine am Morgen und eine am Abend, üben uns ein, den ganzen Tag, auch während der Arbeit im Bewusstsein der Gegenwart Gottes zu bleiben, im Glauben daran, dass sein Blick beständig in Liebe auf uns gerichtet ist.
Die hl.Teresa, unsere Ordensgründerin, schildert sehr anschaulich die Großartigkeit unserer inneren Welt. Sie ermutigt uns, in unser Inneres hineinzugehen, das so schön ist wie ein kostbarer Kristall oder eine Burg mit vielen Gemächern.
Damit wir jedoch wirklich dahin gelangen, in diese unsere innere Welt einzutreten, sind die Zeiten des Schweigens und der Stille so wesentlich für unser Leben.
Teresa wird nicht müde zu zeigen, dass wir Innwendig nicht leer sind. In unserem Inneren gibt es Weite und Tiefe und in unserem tiefsten Inneren wohnt Gott selbst. Gerade das macht unsere Würde aus, dass wir befähigt sind, mit Gott selbst
in unserem Inneren Austausch zu pflegen, Ihm Aufmerksamkeit zu schenken, Ihn anzuschauen, woran Teresa uns immer wieder gerne erinnert, und hier im Inneren ganz einfach bei Ihm zu sein.